3. Quartal

  2. September 2022 20.00 Uhr 50 Jahre Samtgemeinde
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 IGNAZ NETZER  Blues                                       

Ignaz Netzer 1

Seit nunmehr einem halben Jahrhundert ist der  „sympathisch-begnadete Entertainer“ (FAZ) ein gern gesehener Gast auf den großen Festivals wie in den  kleineren Clubs.

Mit Ignaz Netzer kommt der Gewinner des German Blues Award  nach Jesteburg. Seine neue Solo-CD „When the Music is over“ mit ausschließlich Eigenkompositionen wurde  nominiert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

Ignaz Netzer  ist der lebende Beweis für das, was Musikwissenschaftler schon längst vermuteten: Der Blues kommt aus dem Schwabenland!! So urteilte jüngst die „Heilbronner Stimme“ dass es nur noch eine Frage der Zeit sei, bis wegen ihm Mississippi-Raddampfer auf dem Neckar gesichtet werden.Und der „Saaner Anzeiger“ aus der Schweiz urteilte: „ Der weißeste Schwarze von ganz Deutschland.“ Mit Superlativen überhäuft ihn die internationale Presse: Als  „Großmeister des klassischen Blues“ bezeichnete ihn etwa das Fachmagazin JAZZ Podium, die Süddeutsche nannte ihn gar „Bluesmagier“.

Er gründete im zarten Alter von 13 Jahren seine erste Band und gilt heute als DER klassische Bluessänger. Seit 1971 gab er weit mehr als  2500 Konzerte in vielen Ländern Europas, u.a. mit Blueslegenden wie Alexis Korner, Champion Jack Dupree, Louisiana Red oder genreübergreifend mit Barbara Dennerlein und Gerhard Polt. Er veröffentlichte 17 Tonträger und eine DVD.

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04. September  11.00 Uhr  BopCats und Spiekermann  50 Jahre Samtgemeinde

Spiekermann 2

Jazz und Satire mit Gerd Spiekermann, bekannt von Funk, Fernsehen und Theater und den Bop Cats. Diese gelten als eine der besten deutschen und als bekannteste Hamburger Jazz-Formation, international beliebt, festival- funk,- fernseh- und studioerfahren.

Die Bop Cats, das sind : Ralph Reichert (Saxophon) , der Bandgründer Klaus Berger (Klavier) , Hendrik Meyer(Bass) und Jürgen Busse (Schlagzeug) spielen mit wundervollen Arrangements in vielen Stilrichtungen, ob in Memorian Duke Ellington, ob Pop-Jazz à la –Stevie Wonder, ob Standars vom Swing über Bebop, Cooljazz und Hardbop bis zum Latinjazz, versehen diese mit vollkommen neuen, scheinbar gewagten, aber dennoch interessanten Spielelementen.

Die vier Hamburger Musiker überzeugen nicht nur durch ihr harmonisches Zusammenspiel, sondern auch in Solo-Ausflügen und hörenswerten Improvisationen, wie sie vor allem im Bebop entstanden sind. Eine solche Vielseitigkeit können nur wenige Jazzbands aufweisen.

Freuen wir uns auf einen jazzigen Sonntagvomittag, erleben wir einen Streiffzug durch die Jazzgeschichte, neu interpretiert, freuen wir uns auf die BopCats und Spiekermann.