4. Quartal

Oktober bis Dezember 2022
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Samstag, 08 Oktober 2022  um 20.00 Uhr ANNA Schäfer Kabarett

JETZT!

Morgen war Gestern Kabarett. Musik. Theater.

mit Anna Schäfer & Jochen Kilian  – Regie: Hans Holzbecher

Einstein ist jetzt 65 Jahre tot. Wer stellt als Nächster unser WELTBILD auf den Kopf?

Anna Schäfer.msg

Und haben wir dann noch ZEIT?

Hat die UNSCHÄRFERELATION etwas mit KURZSICHTIGKEIT zu tun?

Ist BUDDA ein spezifisch norddeutscher Ausdruck für ein bekanntes Streichfett oder deutet es auf eine Sinnsucherin mit Lese-Rechtschreibschwäche? Hat RONALDOS unglaubliche Schusstechnik etwas mit QUANTENphysik zu tun und Ist Bewusstseinserweiterung AUCH oder NUR ohne Drogen möglich?

Nach dem sie fünf Jahre lang auf der Suche nach dem „Mann in mir“ durch die Theater und Kabaretts des Landes gereist ist, beschäftigt sich die Schauspielerin, Sängerin und Komödiantin ANNA SCHÄFER in ihrem neuen Abend „JETZT – morgen war gestern“ nun mit keiner geringeren Frage als: Brauchen wir auf der Erde einen radikalen Bewusstseinswandel und was können wir tun, um nicht vor lauter Vergangenheitsbewältigung und Zukunftsangst das eigentliche Leben zu verpassen? Wie lange können wir uns die Mischung aus Kapitalismus und Yoga – rastlos im Hier und Jetzt – noch leisten?

Im Laufe des Abends begegnet sie dabei verschiedensten Figuren mit all ihren unterschiedlichen Meinungen, Hoffnungen, Ängsten und Vorurteilen und schafft mit ihrem Gesang und dem Ausnahmemusiker Jochen Kilian an ihrer Seite immer wieder mitreißende, berührende, nachdenkliche und komische Momente.

Eine manchmal Wahn-sinnige, herausfordernde und virtuose Melange aus Theater, Comedy, Kabarett und Musik!

ANNA SCHÄFER ist vielen Zuschauern nicht nur aus dem Sat.1 Comedy „Knallerfrauen“ bekannt, sondern auch aus „Tatort“, „Zielfahnder“, „Bonusfamilie“ und anderen TV-Formaten. Von 2014 – 2019 war sie zusammen mit Jochen Kilian und Kim Jovy mit dem MusikKabarett „Der Mann in mir“ unterwegs.

Die Presse schrieb: „Supergirl mit Charme … charmant – entrückte Chansons … fast schon gespenstisch präzise“ Bonner Generalanzeiger   „…gesangliche Vielfalt, musikalische Klasse und intelligent gemachtes Kabarett.   Wandlungsfähig, bissig, selbstironisch“ Westfälische Rundschau

„…herrlich hyperventilierend, ….ganz zart und dann plötzlich lautstark schräg, … mit wenigen Kunstgriffen…parodiert sie gestenreich rasant Prototypen.“ Rheinische Post

„…verblüffend…“

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19.11.2022   20.00 Uhr   Uli Masuth Kabarett 

LÜGEN und andere WAHRHEITEN 

Der wahrheitsliebende Mensch lügt. Und das nicht zu knapp. Je nachdem, welchem Experten man glauben darf, 25-200 Mal am Tag. Frei nach Präsident Gerald Ford könnte man also sagen: Die Lüge ist der Klebstoff, der unsere Gesellschaft zusammenhält.

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Und das nicht nur im privaten, nein, auch im öffentlichen Leben. Selbst Pressemeldungen kommen nicht ganz ohne aus. Drum heißt es ja auch im Volksmund: Lügen, wie gedruckt.

Weil es aber immer weniger Wahrheit gibt, gibt es auch immer mehr Menschen, die sich auf der Suche nach ihr verirren. Und zwar ins Internet, wo sie – wie meistens – fündig werden. Denn tatsächlich wimmelt es da von Experten, die im Besitz der Wahrheit sind, sie also keinesfalls nur kurz gepachtet haben. Kein Wunder also, dass für Otto Normalverbraucher kaum was davon übrig bleibt.

Was tun? Soll uns die Wahrheit gestohlen bleiben? Oder sollten wir uns etwa mit der halben begnügen, am besten scheibchenweise serviert? Der Vorteil dabei: so liegt sie weniger schwer im Magen und stößt nicht ganz so sauer auf. Der Nachteil: was für den einen noch die halbe Wahrheit ist, ist für den andern schon die ganze Lüge. Was aber hätten wir davon, wenn immer alle die Wahrheit sagten? Den Himmel oder die Hölle auf Erden?

Von Mark Twain stammt der Satz: „Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann“. Steckt also Wahrheit hinter jeder Lüge? Machen Sie sich auf eine ehrliche Antwort gefasst.

Ein Kabarett-Programm mit Musik, ohne Gesang, politisch

Sonntag, 04. Dezember 20.00 Uhr   Klassisches Konzert

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METTIS QUARTETT

Haydn Streichquartett G-Dur, Schostakowisch Streichquaartett Nr. 7,

Beethoven cis-moll op. 131

Kostas Tumosa 1. Violine

Bernadas Petrauskas 2. Violine

Karolis Rudokas Viola

Rokas Vaitkevičius Violoncello

„Vier Meister aus Litauen“ (Neue Westfälische)

Das Mettis Quartett gründete sich 2012 in Vilnius. Die Mitglieder studierten gemeinsam an der Litauischen Akademie für Musik und Theater und an der Europäischen Kammermusikakademie (ECMA). Wichtigste Mentoren waren Hatto Beyerle und Johannes Meissl.

Bereits wenige Monate nach der Ensemblegründung erregten die Musiker Aufsehen mit dem Gewinn des Internationalen Litauischen Kammermusikwettbewerbes. Auf internationalem Parkett erschien das Mettis Quartett 2016 mit Preisen beim Internationalen Streichquartett-Wettbewerb in Bordeaux (2. Preis und Sonderpreis für die Interpretation des Streichquartettes von L. Durosoir) sowie beim Internationalen Rimbotti-Wettbewerb in Italien (1. Preis).

Der Name des Quartetts, leitet sich vom griechischen ‚Metis‘, einer antiken mythologischen Figur aus dem Göttergeschlecht der Titanen her, die die Fähigkeit zur Verwandlung in verschiedene Gestalten besaß und sich durch List und Weisheit auszeichnete. Daran anlehnend nehmen die Musiker interpretatorische Risiken in Kauf, um jedes Konzert zu einem einmaligen Erlebnis werden zu lassen.

Das Mettis Quartett war in renommierten Konzertsälen wie dem Berliner Konzerthaus, der Laeiszhalle Hamburg, Gulbenkian Lissabon, der Wigmore Hall London u.a. sowie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und namhaften französischen Festivals wie Montpellier Radio France, Lubéron und Aix-en-Provence zu Gast und konzertierte in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Portugal, Ungarn, Bulgarien, Israel, den USA und Kanada.

Die Zusammenarbeit mit anderen Kammermusikern vom Quintett bis Oktett, aber auch genre-übergreifende Kombinationen (z.B. mit Chören) bereichern das Spektrum. 2018 trat das Mettis Quartett mit dem Gitarristen Hernan Romero beim World Music Festival in Panama und im selben Jahr im Rahmen der Jazzfestivals in Peking und Changchun mit dem Saxophonisten Kestutis Vaiginis auf.

2015 wurde die erste CD des Mettis Quartetts mit Ludwig van Beethovens Streichquartett C-Dur op. 59,3 sowie Schostakowitschs Quartett Nr. 3 op. 73 veröffentlicht. Im Februar 2020 erschien die aktuelle Einspielung mit den Klavierquintetten von Schostakowitsch und Weinberg mit der Pianistin Mūza Rubackytė beim Label Ligia.

Biographie 2021

www.mettisquartet.com